Ab 28. Mai: AL-SHAFAQ

Der Schweizer Filmpreisgewinnerin Esen Isik erzählt zum ersten Mal die Geschichte der Radikalisierung eines Schweizer Jugendlichen.
„Wer ist Schuld?" fragt Abdullah, der Familienvater und Taxifahrer aus Zürich, der seinen Sohn im „Heilligen Krieg" verloren hat.
„Warum lässt Allah Leid und Böses zu?" fragt Burak, der 16-jährige Teenager, bevor er sich entscheidet, in den Dschihad zu ziehen.

 

Ab 21. Mai: UNE COLONIE

Camille streift durch die Natur, redet mit Fröschen und Hühnern, bewegt sich unbefangen durch die Welt. Mylia fällt das schwerer. Im Gegensatz zu ihrer jüngeren Schwester wirkt sie in sich gekehrt.

Frei von Wertung, mit feinem Gespür für die Zwischentöne in sozialen Beziehungen folgt der Film den Heranwachsenden auf ihrer Suche nach einem Ort, an dem sie sie selbst sein können.

 

Ab 14. Mai: EUTHANIZER

Euthanizer hat beim Tokyo International Film Festival 2017 den Preis für das beste Drehbuch erhalten. Eine schwarze, verstörende und urkomische Komödie. Der Filmemacher zieht seine Inspiration wohl aus den endlosen Nächten des finnischen Winters. Teemu Nikki strickt eine Liebesgeschichte rund um den gefühlsarmen Mechaniker, der sich durch das Einschläfern von Hunden etwas dazu verdient. Doch dabei bleibt es nicht.
 

Ab 7. Mai: THE GIANT

Rikard ist ein autistischer und schwer deformierter Mann, der bei seiner Geburt von seiner Mutter getrennt wurde. Dreissig Jahre später ist er überzeugt, dass er sie zurück gewinnen kann, wenn er die skandinavische Meisterschaft im Pétanque gewinnt. Er versucht, mit der Hilfe eines Riesen an seiner Seite, das Unmögliche zu erreichen.

 

Ab 30. April: BURNING OUT

Ein Film der aktueller nicht sein könnte. BURNING OUT zeigt uns die Heraus- und Überforderungen die das Krankenhaus, als Spiegel unserer Gesellschaft, täglich meistern muss, um Leben zu retten.

 

Ab 23. April: ALL MY LOVING

Edward Berger erzählt, mit einem fantastischen Schauspielerensemble, die Geschichte von drei Geschwistern, deren Alltag durch die jüngsten Ereignisse durcheinander gebracht wird.

 

Ab 16. April: MIDNIGHT FAMILIY

Ein atemberaubendes Wettrennen auf Leben und Tod, das dem Zuschauer vor Augen führt, was es heisst wenn das Gesundheitssystem zum privaten Geschäft wird. Die aktuelle Pandemie macht auf tragische Weise die Grenzen des Gesundheitswesens in vielen Ländern deutlich. Mexiko City ist einen Schritt voraus..

 

Ab 2. April: LE MILIEU DE L'HORIZON

Der Gewinner des Schweizer Filmpreis 2020 spielt vor dem Hintergrund des Dürrejahr 1976.
Unter der sengenden Sonne des Sommers lässt Gus seine Kindheit hinter sich. Die Natur kommt an ihre Grenzen, die Emotionen kochen hoch und die Bauernfamilie Sutter wird in ihren Grundfesten erschüttert. Die Risse treten an die Oberfläche und das Undenkbare tritt ein, als der langersehnte Regen auf die Erde fällt.

 

Ab 26. März: JEANNE

Radikales Kino, das man geniessen und feiern kann. Regisseur Bruno Dumont folgt seiner Musical-Vitalkur für die heilige Jungfrau von Orlèans, für diese Passionsgeschichte dem 1897 erschienen Drama von Charles Péguy. In seiner von den Mitteln des epischen Theaters durchdrungenen Reflexion über unverdorbenen Idealismus und das Machtgefüge der Alten ergeben sich überraschende Perspektiven auf unsere politische Gegenwart.